Innovation bei Stender Brennschneidtechnik
Neue Lasermaschine läutet die Zukunft der Metallverarbeitung ein (Kofinanziert von der Europäischen Union)
Die Stender Brennschneidtechnik GmbH wurde 1970 gegründet und zählt heute zu den führenden Produzenten von Brennteilen in Norddeutschland. Das Geschäftsgebiet umfasst neben Schleswig-Holstein die angrenzenden Bundesländer Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Am Markt ist Stender bei den Kunden als verlässlicher und qualitativ hochwertiger Partner bekannt, der dank eigener Logistik und einer Fülle an Bearbeitungsmöglichkeiten auch die Realisierung von zeitkritischen und technisch anspruchsvollen Aufträgen problemlos umsetzen kann. Mit vier unterschiedlichen Fertigungsverfahren ist Stender in der Lage, verschiedenste Materialien und Stahlstärken kundenindividuell zu bearbeiten. Allerdings betreffen die sich erhöhenden Nachhaltigkeitserwartungen auch das Metallverarbeitungsgewerbe.
Rahmenwerke wie der EU Green Deal zielen darauf ab, die EU-Wirtschaft wettbewerbs- und zukunftsfähig umzugestalten. So gibt es beispielsweise Einigungen über die Reduktion von Emissionen. Gesetze wie das Europäische Klimagesetz verstärken diese Ziele. Für das Erreichen dieser Ziele fördert die EU-Investitionen, die den Weg in die Klimaneutralität ebnen (Quelle: Europäische Kommission).
Um der Zukunft gewachsen zu sein gibt es im Metallverarbeitungsgewerbe zunehmend Innovationen mit dem Ziel die Energieeffizienz zu erhöhen und dabei höchst effizient mit Ressourcen umzugehen. Auch Stender Brennschneidtechnik nimmt sich diesem Ziel an. Gemeinsam mit der EU haben wir die TruLaser 3080 Fiber Faserlaser-Schneidanlage installiert. Dieses Projekt wird gefördert aus dem Landesprogramm Wirtschaft 2021–2027 mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Zentrale Inhalte der Förderung betreffen zusammenfassend Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Klimamaßnahmen. Stender Brennschneidtechnik setzt somit den Grundstein für eine nachhaltigere und ressourcenschonende Zukunft in der Metallverarbeitung. Die Anlage erreicht hinsichtlich ihrer Energieeffizienz einen zukunftsfähigen Bearbeitungsstandard und ist auf langfristige Ressourceneffizienz ausgelegt. Die neue Faserlaser-Anlage erreicht Stromeinsparungen von bis zu 40% und sorgt durch kontinuierliche und unterbrechungsfreie Prozesse für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Nutzung von Materialien und Zeit. Im Laserverfahren wird vornehmlich Strom als Energieträger genutzt, neben einem insgesamt günstigeren CO² Fußabdruck kann auch ein höherer Anteil des von der PV-Anlage produzierten Stroms genutzt werden und so zusätzlich die CO² Bilanz verbessert werden. Zusätzlich zeichnet sich die Laseranlage durch eine deutlich höhere Schnittpräzision und Prozessstabilität aus.



